Die Bilder der diesjährigen Jahrhundertflut sind vielen noch allgegenwärtig. Auch in Sachsen haben die Wassermassen immense Schäden angerichtet. Viele Menschen haben ihr Hab und Gut verloren und mussten mit eigenen Augen ansehen, wie das, was sie seit der Flutkatastrophe von 2002 mühsam aufgebaut hatten, wieder wortwörtlich den Bach runter gegangen ist.

Massive Schäden sind auch an den sächsischen Wasserkraftanlagen zu beklagen. Doch während andere Betroffene finanziell entschädigt werden und auf die Anteilnahme der Politik hoffen dürfen, werden die Eigentümer sächsischer Wasserkraftanlagen doppelt zur Kasse gebeten.

Neben den Kosten für die Wiederinstandsetzung ihrer Kraftwerke müssen sie nämlich zusätzlich die seit Anfang des Jahres neu eingeführte Wasserentnahmegebühr berappen. Mit dieser neuen Steuer gefährdet das Land Sachsen nicht nur die Existenz der sächsischen Wassermüller, sondern auch das Fortbestehen des regenerativen Energieträgers Wasser schlechthin. Insgesamt sollen die Kraftwerksbetreiber 15 bis 25% ihrer Einnahmen an die Landesregierung abführen.

Wir fordern daher, ein Ende der Subventionierung umweltverschmutzender Kohlekraftwerke und gefährlicher Atomkraftwerke sowie die ersatzlose Streichung der Wasserentnahmegebühr (WEA).

Sorgen Sie dafür, dass den sächsischen Wasserkraftwerken nicht der Hahn abgedreht wird! Unterstützen Sie unsere Petition und leisten Sie so einen Beitrag zur Erhaltung der Wasserkraft in Sachsen!