Pressemitteilung

24.06.2014

EEG: Das Schlimmste verhindert – positive Impulse fehlen


Das heute bekannt gewordene Verhandlungsergebnis zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) ist für die Wasserkraft in Deutschland zwiespältig. „Die Verschlechterungen des Regierungsentwurfes gegenüber dem bestehenden EEG konnten die Abgeordneten der Koalitionsfraktionen verhindern. Aber positive Impulse  für die Wasserkraft waren leider nicht möglich“ erklärt Hans-Peter Lang, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Wasserkraftwerke (BDW). „Der mögliche Beitrag der kleineren und mittleren Wasserkraftwerke zur Versorgungssicherheit, Systemstabilität und Klimaschutz wird mit dem neuen EEG nicht gehoben“, so Lang weiter.

Lang: „Die halbierte Degression und die erweiterten Modernisierungsmöglichkeiten verbessern zwar die Investitionsbedingungen für die Wasserkraftbetreiber, bringen jedoch nicht den notwendigen Durchbruch. Die vorgenommene Streichung des Neubauverbotes für Wasserkraftanlagen ist zielführend, wenn man die Energiewende ernst nimmt.“

„Unser Dank gilt alle engagierten Abgeordneten, insbesondere der CSU-Fraktion, die sich im ganzen Gesetzgebungsverfahren konsequent für die Wasserkraft eingesetzt haben.“, erläutert Lang.

 

Als Dachverband der Wasserkraft-Branche in Deutschland bündelt der BDW die Interessen von neun Landesverbänden mit über 1.900 Einzelmitgliedern. Unser Ziel: der ökologisch verträgliche Ausbau der Wasserkraft.

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